Keine Berufsschule in Zorneding

Keine Berufsschule in der Gemeinde

Nach langen Beratungen, Verhandlungen und Diskussionen gab der Bürgermeister der Gemeinde, Piet Mayr, heute eine Presseerklärung ab:

 

"Der LSV und der SFB Ausschuss des Kreistages haben am 04.10. die Errichtung, Erweiterung und Sanierung von vielen weiterführenden Schulen im Landkreis Ebersberg beschlossen.

 

Darunter auch eine Berufsschule, in der auch Schüler des Landkreises München beschult werden sollen. Die Gemeinde Zorneding hat sich für diese Schule beworben. Das dazu vorgeschlagene Grundstück im Ortsteil Pöring mit ca. 2,5 ha wurde schon 2004 für den Standort eines Gymnasiums vorgeschlagen. Der Gemeinderat hat in seinem Angebot an den Landkreis die Bedingung einer guten Verkehrsanbindung gestellt, da das zusätzliche Verkehrsaufkommen an dieser Stelle zu erheblichen Engpässen im Ortsteil Pöring führen wird. Verhandlungen über ein passendes Ersatzgrundstück an einer anderen Stelle im Ort sind leider ergebnislos verlaufen.

 

Inzwischen wurden die Anforderungen an das Grundstück anhand der Raumplanung und Schüleraufkommen präzisiert. Für einen reibungslosen Schulablauf werden mindestens 3 – 4 ha plus eventuelle Erweiterungsflächen benötigt. Zudem ist die Schülerzahl von anfangs ca. 1.500 auf ca. 2.100 angestiegen.

 

Die Gemeinde Zorneding kann leider diese Erfordernisse des Schulbetriebes mit dem angebotenen Grundstück nicht erfüllen, sei es in räumlicher als auch in verkehrstechnischer Hinsicht. 

Der Gemeinderat hat deshalb mit großem Bedauern den Beschluss mit dem Grundstücksangebot an den Landkreis aufgehoben."

 

Da werden einige, die von erhöhtem Verkehrsaufkommen ausgingen, ziemlich erleichtert sein.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Englmann Helmut (Donnerstag, 12 Oktober 2017 15:53)

    Der letzte Satz trifft mit Sicherheit für 99 % der Pöringer Bürger zu. Jeder Standort in Pöring hätte zum Verkehrschaos geführt. Meine Anerkennung gilt dem Landwirt, der das Vorhaben im Endeffekt zum scheitern brachte.